FUSSBALLKULTURLANDSCHAFTEN

Mitten in einem Gespräch über den traurigen Zustand des VfB Stuttgart und seine Bedeutung für den deutschen Fußball blitze ein Begriff in den Kopf des Autors, den er vorher noch nie gehört hatte: “Fußballkulturlandschaft”. Was das überhaupt ist und soll, versucht er in einem großen Gedankenwirrwarr zu sammeln und zu ordnen.

Es gibt Magazine für Fußballkultur, Autoren und Podcasts, die sich für den Erhalt von Fußballkultur einsetzen. Tausende Bücher sind auf dem Markt, die die Kultur des Fußballsports und seiner Nebenwirkungen versuchen zu erfassen, zu begreifen, zu ergründen und zu erklären. Devotionaliensammler und Museen stellen physische Raritäten und Unikate aus und versuchen die Zeit für einen kleinen Moment zurück zu drehen und stehen zu lassen. Dieser kurze Moment, wenn der Blick auf einem Exponat hängen bleibt und man in Erinnerungen schwelgt.

Ist das schon Fußballkultur? Ist die Addition von den oben genannten Beispielen eine “Fußballkulturlandschaft”? Was ist überhaupt eine Kulturlandschaft? Die Universität Halle definiert sie so: “Kulturlandschaft bezeichnet die durch den Menschen geprägte Landschaft. Wichtige Faktoren (so genannte Wirkfaktoren) für die Entstehung und Entwicklung der Kulturlandschaft sind sowohl Beschaffenheit des Naturraums, die ursprüngliche Fauna und Flora, die menschlichen Einflüsse als auch die daraus resultierenden Wechselwirkungen.” Nehmen wir als Beispiel für eine deutsche Kulturlandschaft die “Preußischen Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg”. Dort griff der Mensch in die Landschaft ein, um Sichtachsen zwischen weit voneinander entfernten Schlössern, Kirchen und Parks zu schaffen. Beziehungen zu distanzierten Statussymbolen herzustellen. Eine Landschaft, die man zu Wasser und am Land erfahren und entdecken kann. Zeitstempel gebaut in Stein und Natur.

Die Relation zum Fußball erscheint fast logisch, konsequent nach über 100 Jahren deutscher Fußballgeschichte. Der Fußball als Eingriff des Menschen in die Zivilgesellschaft erfolgte nicht mutwillig und aggressiv. Trieben zunächst besser betuchte Gymnasiasten den aus England importierten Ballsport, begannen Ende des 19. Jahrhunderts auch die Arbeiterschichten zu kicken und Vereine zu gründen. Fährt man an dieser Stelle im Zeitraffer durch die Zeit Richtung Gegenwart, so sind die Ausrichtungen erster Turniere, die Gründung eines landesweiten Verbandes (DFB), sowie die ausgespielten Meisterschaften, Ligengründungen natürliche Ereignisse der Zeitgeschichte.

Fortschritte in der Evolution des Sports als kausale Aneinanderreihungen von Ereignissen, Erfolgen und Niederlagen ergeben den Fußballsport, der die Massen begeistert.

Die Frage muss aber erlaubt sein: Was sind Fortschritte und was sind falsche Entwicklungen? Wo steht der Fußball heute? Bezogen auf die Schlösserlandschaften von Potsdam ergibt sich die Frage, ob man damit klar käme, wenn jetzt ein reicher Mann her geht und mitten in die Wiesen, Parks und Oasen der denkmalhistorischen Anlagen einen großen Aussichtsturm aus Stahl und Glas setzen würde. Mal angenommen die Stiftung “Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg” ließe so einen Turmbau zu Babel, der viele Menschen ins Staunen versetzte und garantiert eine große Attraktion wäre, zu. Wird dieses Gebäude nach einigen Jahrzehnten auch als unverzichtbarer Teil der Kulturlandschaft wahrgenommen oder ist sie ein ewiges Ensemble, das geschützt sein muss und unveränderlich den Zeitgeist einer längst vergangen Epoche ausatmet?

Was könnte eine “Fußballkulturlandschaft” sein? Ist sie beispielsweise ein Ligensystem, das sich vor kapitalistisch erschaffenen Kunstgebilden wie “Rasenballsport Leipzig” verschließt? Sollte man die Gegenwart von Geld zum Erhalt der Landschaft akzeptieren, analog zur Pflege von Kulturlandschaften durch Gönner, Aktienkonzerne, Regierungen, wohltätigen Stiftungen, Vereinen? Ist ein Erhalt einer Fußballkulturlandschaft ohne monetäre Mittel überhaupt vorstellbar? Sind alte Stadien, Kampfbahnen, Arenen, Sportplätze Teil dieser Landschaft oder ist es legitim, dass sie aus dem Gesamtbild verschwinden und entfernt werden? Ist der Umbau traditioneller Spielstätten in die Modernität, hin zu einem angenehmen Stadionerlebnis ein Fluch oder haben die Unioner aus Berlin recht, wenn sie sagen: “Hey, jetzt werden wir bei Regen nicht mehr nass auf der Tribüne!”?

Sind etwa auch die Legenden aus frühen Bundesligatagen bereits Teil der Landschaft? Können die Kritiker der Traditionalisten nicht auch ausrufen “So lasset uns heute die neuen Legenden schaffen!” und damit diese Form der Kultur ins plastikhafte und beliebige zerfallen lassen? Sind Typen wie Gerd Müller, Uwe Seeler, Charly Körbel und Günter Netzer als kulturelle Ikonen brauchbar, wenn sie nicht mindestens die Gesellschaftsrelevanz eines Fritz Walters haben, der mit dem 54er WM-Titel einer jungen Republik ein neues Gesicht gab und Hoffnung, aus der Katastrophe des Weltkrieges etwas Belebendes und Vernünftiges zu machen, nährte?

Kann Profifußball und der damit entstandene Markt überhaupt Element von Fußballkultur sein? War nicht die erste verkaufte Eintrittskarte eines Fußballspiels der Beginn einer Lawine, die eines Tages Sponsoren auf Trikots brachte, Fernsehgelder ermöglichte, Merchandise kreierte, Transfersummen explodieren ließ, überhaupt den Wechsel eines Spielers von Club A zu Club B mit dem Austausch von Geld verband, quasi dem Spieler einen plastischen Wert gab? Ein Erdrutsch, der die FIFA in den Größenwahn trieb? Eine ausgelöste Naturkatastrophe, die des Sports Nebenprodukte in den Boulevard hetzte? Gehört es zur Kulturlandschaft, wenn junge Männer sich in Wäldern treffen, sich schlagen und ihre Stadt verteidigen wollen gegen andere kampfwütige Testosteron-Monster?

Oder ist Fußballkultur nur dann möglich, wenn Menschen aus Lebensfreude und des Gewinn von Gesellschaftskontakten wegen aufeinander treffen und einfach nur einen Fußball ins gegnerische Tor schießen wollen und sich freuen, wenn das gelingt und traurig sind, wenn sie in einem Kräftemessen unterliegen?

Diese Fragen, die ich mir stelle und jene, die mir im Moment nicht einfallen, bringen mich an die Grenzen meiner Vorstellungskraft. Es entstehen neue Fragen, die ich nicht mit 100%iger Überzeugung beantworten kann. Haben die Limonadenfans vielleicht doch recht, wenn sie krakeelen: “Die anderen Vereine sind auch Millionen-geschwängerte Großkonzerne. Die sind nicht besser als wir!”? Lügen wir uns nicht alle in die Tasche, wenn wir uns über den Umbau der Champions League und die Planung einer potenziellen Super League aufregen und uns über die Habgier der Eliteclubs ärgern, zum gleichen Moment aber Speichel im Mundwinkel bekommen, wenn Messi, Ronaldo und Co. ihre Zauberfüßchen auspacken? Sind wir nicht bigott, wenn wir die sächsischen Rasenballer verdammen, aber unser Team zu einem Auswärtstermin ins Zentralstadion begleiten und mit dem Erwerb einer Eintrittskarte Mateschitz’ Traum von einer anzapfbaren Quelle im Fußball mit unterstützen? Können wir Fußballvereinen wie dem FC St. Pauli oder Union Berlin abverlangen Projektionsflächen für unsere Sehnsucht nach Reinheit und dem Erhalt ideeller Werte des Fußballs zu sein, während sie gleichzeitig Sponsorenverträge mit Immobilienunternehmen abschließen oder, wie am Beispiel von St. Pauli, massenhaft Merchandise produzieren, wie etwa der FC Bayern? Sind die Business-VIP-Lounges im Millerntorstadion mit der Attitüde der Paulianer vereinbar, die doch noch immer so gerne den Geist der Hafenstraßen-Hausbesetzerzeiten konservieren wollen, als man noch Punk sein konnte, Hafenarbeiter, Intellektueller und dennoch zum Fußball gehen konnte, in einer Zeit als Fußball noch nicht im Feuilleton auftauchte und man mit dem Stadionbesuch noch eine übelriechende Duftmarke setzen konnte?

Neulich entschied sich der Hamburger SV dafür, die Stadionuhr, die die Zeit seit der Bundesligagründung anzeigte, in der der HSV von Beginn an bis in den Sommer 2018 blieb, nun nach einem Jahr Zweitklassigkeit zu entfernen. War man den bösen und stupide vor sich hin tickernden Talisman satt oder will man den Resetknopf drücken und sich neu aufstellen, um ein neues Produkt entwerfen? Dazu passt, dass man jetzt das Lied von Lotto King Karl, das ich persönlich immer peinlich und zu rührselig fand, aus dem Eventerlebnis löscht, weil es in dem Song zu sehr um die ruhmreiche Vergangenheit ging, zu der der HSV 2019 keinerlei Bezug mehr hat. In Bezug auf die Fußballkulturlandschaft, die es hier zu suchen gilt, ein korrigierender Eingriff in die Gegenwart. “Meine Perle” als nicht erhaltungsswürdiges akustisches Dokument einer dunklen Phase der Vereinsgeschichte.

Ist das Ruhrgebiet vielleicht eine Fußballkulturlandschaft? Gehören dazu auch die geschlossenen Zechen, die man nun in die Gemeinden eingliedert als Locations, Parks, Erlebnisorte? Bei einer Reise nach Herne im Februar fuhr mich ein Freund nach Gelsenkirchen. Unser Ausflug führte uns zum Vereinsgelände von Schalke 04. Empor steigt dort die neu gebaute Arena, die wie ein riesiger Stahlklotz die Umgebung dominiert. Schön ist was anderes. Errichtet wurde sie direkt neben dem alten Parkstadion. Dieses Betonding “altehrwürdig” zu nennen, wäre Unfug. Dafür war seine Lebenszeit mit 28 Jahren zu kurz. Fast komplett eingerissen hat man den Ort, wo 2001 S04 zum Meister der Herzen wurde. Heute stehen noch Fragmente der Gegentribüne und ein Teil der Haupttribüne, die in ein neues Bürogebäude integriert ist. Auf Schalke hat man zumindest versucht die eigene Historie mit der Gegenwart zu verbinden. Um konkurrenzfähig zu bleiben und nicht aus dem Topf des Geldes zu fallen, musste man sich einst von der Glückauf-Kampfbahn trennen bzw. diese verlassen und dann dank Rudi Assauers Initiative die “Arena auf Schalke” bauen, die nun international zum Beeindruckendsten gehört, was Modernität und Nutzbarkeit angeht.

So richtig fündig wird man auf dem Vereinsgelände nicht, will man die Kulturlandschaft finden. Setzt man seine Reise in die unzähligen Straßen des Ruhrgebiets fort, kann man etwas finden, das eine Ahnung schafft, was die Fußballvereine den Menschen dort bedeuten. Überall wehen S04-Flaggen in den Schrebergärten, auf Verkehrsschildern kleben die Logos der Clubs aus Bochum, Dortmund und Essen. In einer Region, die von einer schwer zu ertragenden Arbeitslosigkeit und einer Strukturschwäche zu leiden hat, ist der Fußball dort das Wichtigste, was den Menschen geblieben ist.

Das wirft die Frage auf: ist die Fußballkulturlandschaft nur in den Menschen zu finden? Ist die Kulturlandschaft tatsächlich ungreifbar immateriell? Ist Fußballkultur überhaupt logisch nachvollziehbar? Ist diese innere Landschaft Motor für unerklärliche Gefühlsäußerungen, wenn aus leicht besaiteten Menschen grölende, stampfende und schimpfende affenähnliche Kreaturen werden, denen ab Anpfiff die Differenzierung nur noch in den Kategorien “Die” und “Wir” oder “Gut” und “Böse” gelingt?

Ändert man die Perspektive wieder Richtung Sachsen, muss man herausfinden, ob den Anhängern des Kunstvereins in Leipzig nicht auch das Recht zusteht eine innere Fußballkulturlandschaft zu haben. Wer will Menschen verdenken, dass auch sie ihre Gefühlswelt nach außen kehren wollen und sich dem überschaubaren Moment von 90 Minuten ebenso emotional hingeben möchten. Ist es nicht vermessen, das infrage zu stellen? Oder anders gefragt: kann man die Unterstützung eines Unternehmens wie Red Bull ausblenden und sich auch des Spaßes und Spiels Fußballs erfreuen? Oder kommt die Gegenfrage “Warum erfreuen sich diese Leute nicht an Spielen von Amateurmannschaften, die sehr wohl jede Unterstützung nötig haben?”. Gute Frage. Könnten die RBL-Fans ihr Geld nicht auch in die Niederungen tragen?

Wer würde widersprechen, dass man München zum eminent wichtigen Bestandteil einer fußballerischen Kulturlandschaft zählt? Wie sieht es dort aus? Dort hat der große FC Bayern das Olympiastadion verlassen, das den finanziellen Vorsprung ermöglicht hat, von dem er heute noch profitiert. Als es 1972 eröffnet wurde, waren die Bayern im Besitz einer Spielstätte, die seinerzeit hypermodern war und mit der Inthronisierung von Uli Hoeneß zum Manager gelang auch die Entwicklung hin zu einem Unternehmen, das nicht nur Fußballspiele verkauft, sondern auch das ganze Drumherum: Merchandise,  Mia san mia und Image, Geschichten. Läuft man durch Giesing, der Heimat des Branchenriesen, dann findet man nur noch am Trainings- und Geschäftsstellengelände an der Säbener Straße die Farbe Rot. Ansonsten ist Giesing in Blau getaucht. Im Stadion an der Grünwalder Straße spielt der TSV 1860 endlich wieder, nachdem man den Pakt mit den Roten einging und ein Stadion in der Peripherie mitbaute, aus dem man inzwischen entlassen wurde, damit der Club überhaupt noch überleben kann. Die Bayern lassen nur noch ihre zweite Mannschaft im Giesinger Stadion, unweit der Säbener Straße kicken.

Der FC Bayern selbst hat massiv in die Fußballkulturlandschaft eingegriffen und einen riesigen umgekippten Autoreifen als neue Heimat erkoren und nimmt am Stadtleben nur noch periphär teil. Zum Trainieren ist man zwar in Giesing, aber ansonsten sieht man mehr Touristen in Bayernjerseys umherlaufen als original Münchner. Diese zeigen sich mehrheitlich mit dem Löwen auf Herzhöhe und die Bayern wiederum gefallen sich in der Vorstellung einer traditionell bayrischen Fußballmannschaft, weil sich das auf dem Weltmarkt ganz gut als urige deutsche Kultur verkaufen lässt. Ansonsten sieht man kernige Bayernfans nur an Spieltagen oder zum Oktoberfest mit dem Bayern-Logo im Stadtbild. So sind die Bayern zwar die dominierende Macht in Deutschland und untrennbar mit der Bundesliga verbunden als Rekordmeister und Bad Cop der bundesweiten Eliteklasse, aber Spender von Sehnsucht und Phantasie sind sie nicht. Die Gegenwart ist zu nüchtern: 7 Meistertitel in Folge und eine scheinbar zementierte Garantie mindestens fünfmal pro Jahrzehnt den Ligatitel zu gewinnen.

Viel näher an das romantische Gefühl von Vergänglichkeit, der Nähe zu einer Epoche der Vergangenheit kommt man, wenn man den Olympiapark und das Olympiastadion besichtigt. Nicht, dass man dort einen Freizeitpark vorfindet, der einen permanent unterhält, aber es ist ein vergangener Ort, der von der eigenen Vorstellungskraft lebt. Betritt man das Olympiastadion, steht man mitten in der inneren Fußballkulturlandschaft. Auf dem Gelände ist nichts, aber auch wirklich rein gar nichts, als das verdammte leere Stadion. Keinerlei FC Bayern-Animation drängt vorab gefilterte Erfolgsgeschichten ins Gehirn, sondern die eigene Erinnerung wird zum Fremdenführer. Setzt man sich auf einen der 69.200 Plätze, fängt der Film wie von Geisterhand an zu laufen: Van Bastens Traumtor im EM-Finale 1988, Paul Breitners Afro, der dem nach vorne getriebenen Ball folgt, Nottingham Forests Triumph im Europapokal der Landesmeister 1979, Lars Rickens Lupfer im Champions League-Finale 1997, der Einlauf der Olympioniken 1972, Johann Neeskens’ Elfmeter in der ersten Minute des WM-Endspiels von 1974, all die Stars von Beckenbauer, Kahn, Vogts, Guillit, Roberto Carlos, Effenberg, Matthäus, Augenthaler und endlose weitere Größen des Sports. Vor dem inneren Auge ziehen die Partien vorbei, die dieses Stadion gesehen hat. All die Konzerte von Rolling Stones bis Michael Jackson. Feste, aber auch die Trauer nach den Attentaten 1972. Hier bekommt man ein Gefühl für die Verbundenheit zwischen Stadion und Zeitgeschichte. Übrigens auch im Berliner Olympiastadion, jedoch mit deutlich düsteren Verknüpfungen.

Wahrscheinlich ist die Definition von “Fußballkulturlandschaft” und von “Fußballkultur” sehr ungenau. Dazu zählen natürlich auch die vielen Filme, die es gibt und die vermitteln sollen, was dieser besondere Sport mit den Menschen auf der ganzen Welt macht. Wunderbar sieht man das in der unterhaltsamen Dokumentation “The Other Final” von 2002. Dort treffen mit den zwei schlechtesten Mannschaften der FIFA-Weltrangliste zwei diametrale Kulturen in der Partie der Länder Bhutan und Monserrat aufeinander und beweisen, wie unterschiedlich der Sport in den jeweiligen Kontinenten und Religionen gelebt wird und wie ungenau und missverständlich Fußballkultur sein kann. Einzig die Annäherung an das Gegenüber reißt Mauern ein und eine Horizonterweiterung beginnt.

(mt)

Please follow and like us:

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*