Ein paar Erklärungen zu Plattsport aktuell

Liebe Freunde,

Ihr werdet es ja schon mitbekommen haben: aktuell senden wir von Plattsport kaum noch Episoden. Stattdessen versuchen wir in dieser schwierigen Zeit mit ein paar launigen Quiz-Folgen Euch zu unterhalten und die Zeit tot zu schlagen, während Ihr alle, wie auch wir es tun, auf die Fortsetzung von Sport und damit etwas Ablenkung wartet.

Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass das Warten schlimm ist. Noch schlimmer ist aber die Ungewissheit, wann es wieder los geht, das Bombardement an Nachrichten aus der Welt des Sports mit all seinen Mutmaßungen, wie die nächsten Wochen und Monate aussehen mögen. Schlimm sind teilweise die Diskussionen um diese täglich eintretenden neuen Standpunkte, so dass man kaum Zeit hat, neben all den Sorgen, die man sonst aktuell hat, sich mit diesen Dingen zu befassen und sogar darüber zu reden, geschweige denn eine fundierte Haltung zu entwickeln.

Manchmal wird man quasi über Nacht von den Ereignissen überholt und so ist mancher Text, der noch nicht fertig ist oder mancher Podcast, der gestern aufgenommen wurde und heute früh noch bearbeitet werden muss, um ihn dann hoch zu laden, von der neuen Aktualität antiquiert worden. Es ist gerade einfach schwer mit der Situation klar zu kommen. Und ganz ehrlich, und da kann ich nur für mich sprechen, mir ist es langsam zu viel Corona und mir ist nach Zerstreuung und Ablenkung. Darum machen wir aktuell so wenig Podcasting. Es gibt keinen Sport, über den man reden kann, sondern nur Dinge um den Sport, die den Sport beeinflussen und die hektische Sportpolitik erzeugen. Das macht mir keinen Spaß und mir fehlen oft die Zusammenhänge und Details, weil das normale Berufs- und Privatleben weitergeht, um Euch inhaltlich qualitative Podcasts zu produzieren. Das schaffen andere Podcasts viel besser und die möchte ich Euch auch empfehlen: beim Eishockey die Shorthanded News, beim Fußball den Rasenfunk und speziell bei meinem Lieblingsverein Union Berlin die Episoden und Texte des Textilvergehens.

Ich selbst finde die Coronaredundanz in meinem Schädel schädlich und möchte gar nicht so viel darüber sprechen, weil ich denke, dass sich das da draußen niemand anhören will und sollte.

Dennoch müsst Ihr nicht gänzlich auf neue Folgen von Plattsport verzichten. Demnächst sprechen wir mit spannenden Menschen, die uns zu coronafreien Themen Rede und Antwort stehen werden, worauf ich mich freue und Ihr Euch freuen könnt.

Ich hoffe auf Euer Verständnis und wünsche Euch viel Gesundheit und alles Gute
Martin Tetzlaff

1 Kommentar

  1. Kann ich voll verstehen!Bin jetzt 6 Wochen zu Hause, sonst arbeite sehr gerne für meine Gäste.Dieses Nichtstun nervt mich ab. Jetzt mach ich Sport, lese & höre viel Musik.Ich unterstütze Nachbarn oder unseren Verein & andere mit Geld, aber den Tag fühlt das alles nicht so aus, dass man glücklich & zufrieden ist.

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